Herbert Rosendorfer: Stephanie und das vorige Leben Nach längerer Zeit nahm ich mir mal wieder einen „Rosendorfer“ zur Hand. Diese Geschichte, in der eine junge Frau namens Stephanie steht, spielt zwischen den Welten von Realität und Fantasie und transferiert die Protagonistin ins spanische Granada des 18. Jahrhunderts. Zunächst erzählt Stephanies Bruder von seiner Schwester und ihrem Abenteuer, aber später schildert die Protagonistin ihre surrealen Erlebnisse selbst, wobei auch der Klerus ein wenig "mitredet". Aus meiner Sicht sind Herbert Rosendorfers Ausführungen recht nett. Er, der im Hauptberuf als Richter fungierte, verstand es Leser:innen zu unterhalten, zu fesseln allerdings eher nicht.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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