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Amos Oz: Eine Geschichte von Liebe und Finsternis

Mit dieser Geschichte versucht der israelische Autor Amos Oz nach fast 50 Jahren dem Suizid seiner Mutter für sich aufzuarbeiten, besser zu erarbeiten bzw. für sich (vielleicht) begreifbar zu machen. An dieser "Selbsttherapie" lässt er seine Leser teilhaben. Dabei schildert er ihnen einerseits Eindrücke aus einem nicht mehr existierenden Europa vor dem Holocaust, wenn er aus den Kindertagen seiner Eltern und seiner Großeltern berichtet und andererseits versucht er ihnen die Aufbruchsjahre des jungen Staates Israels zu vermitteln, wenn er aus seiner Kindheit und frühen Jugend erzählt. Insgesamt halte ich dieses Werk (trotz 830 Seiten) für lesenswert, denn es beleuchtet über die tragische Familiengeschichte hinaus, viele unterschiedliche Aspekte, wie das Judentum (Volk, Literatur, Philosophie etc.), den Zionismus sowie die Politik des Staates Israels in den Gründerjahren.

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