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John Burnside: Haus der Stummen

Wieder einmal fesselte mich ein Roman dieses Autors von der ersten bis zur letzten Minute! Man kann es schon „starken Tobak“ nennen, was Burnside in seinem „Haus der Stummen“, übrigens sein erster Roman, über das, was Menschen anderen Menschen antun können, schreibt. Er zeigt, dass ein Mensch unberechenbarer und brutaler sein kann, als jedes andere Lebewesen, wenn er von abstrusen Gedanken zu töten getrieben wird und sich dabei scheinbar als Forscher gibt, der sich von seinen niedrigsten Instinkten leiten lässt, um der Seele seines Opfers nachzuspüren! Als Leser gerät man in einen Sog des Grauens, der einen über das Ende des Romans hinaus nicht so leicht loslässt.

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