Sprechen wir zuerst einmal über den 1954 in Manchester geborenen und
in Italien lebenden Autor, Übersetzer und scheinbaren Alleswisser Tim
Parks, den man an der ein oder anderen Stelle seiner Ausführungen ein
wenig Missgunst in Hinblick auf seine Kollegen anmerkt, wenn er z.B.
Jonathan E. Franzen für seine Erfolge kritisiert, da er für ihn seine
Sprache so anpasst, dass sie Massenkompatibel geworden ist. Allerdings
ist das nicht unbedingt etwas Neues, dass sich Literaten auf Pfaden des
Mainstreams begeben, um zu gefallen. Ob das allerdings für Franzen
literarisches Werk zu trifft, möchte ich eher bezweifeln! Insgesamt
stellen Parks „Buchweisheiten“ für mich keinen neuen Erkenntniswert dar,
sodass ich mir das Lesen dieser allgemeinverbindlichen Ausführungen
über Literatur, hätte schenken können!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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