Der Dramatiker und Schriftsteller, der 2017 mit 91 Jahren starb,
schrieb diese in den Tropen spielende Erzählung, die 2009 bei Suhrkamp
erschien, zusammen mit seiner Lebenspartnerin Ursula Ehler. Im
Mittelpunkt dieser nicht uninteressanten, voller Selbstreflexionen
steckenden Story, steht ein alternder Schauspieler, Schallück, der sich
mit einer 14-Jährigen auf eine tragische Geschichte einlässt, an deren
Ende der Vulkan donnert!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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