Der Harvard-Psychologieprofessor Pinker erklärt seiner Leserschaft
die Welt in Zahlen und führt aus; dass es den Menschen immer besser geht
und in Zukunft sogar noch besser gehen wird! Auf diese Art und Weise
schreibt er gegen den Kulturpessimismus unserer Zeit an und belegt seine
These mit fundierten Zahlen. Heute wird der Durchschnittsmensch 71
Jahre Alt. Im Vergleich dazu lag er im 18. Jahrhundert nur bei 30
Jahren, das liegt vor allem daran, dass Menschen weltweit gesünder
Leben. Aber die Menschheit wird nicht nur gesünder, sondern sogar auch
klüger! Allerdings so Pinker, sehen die Menschen die Gegenwart und ihre
Verbesserungen für den Einzelnen oftmals nicht. Der Grund dafür ist,
dass sie lieber in der Vergangenheit schwelgen, sie sich schön reden und
keinen neutralen Blick für die Gegenwart besitzen. Der Eiferer für
Wissenschaft und Fortschritt Pinker versucht seine Thesen durch Zahlen
zu belegen, was ihm, so meine ich, allerdings nicht immer gelingt, denn
Zahlen lassen sich so jonglieren, dass sie die eigene Meinung in der
Waage halten. Trotz der einen oder anderen Kritik, die ich noch
anbringen könnte, hat es sich für mich gelohnt dieses Buch, auf eine
Empfehlung der Süddeutschen Zeitung, zu lesen.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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