Ab in die Wüste und jeden Sandkorn „sezieren“, nein so akribisch
geht es nicht zu, wenn der emeritierte amerikanische Professor seine
Leser in die Wüste schickt bzw. sie auf die Spuren der
Karawanenvergangenheit mitnimmt und erklärt, dass die Sahara keine
riesengroße „Sandkiste“ ist, sondern größtenteils eine Ansammlung
unwegsamen Gerölls, auf dem „Hadschs“, sprich Wallfahrten, aber auch
kriegerische Auseinandersetzungen, z.B. der Kolonialmächte, durchgeführt
wurden. Primär war die Sahara, die die Länder des Mittelmeerraums vom
tropischen Afrika trennt, allerdings einer der wichtigsten Handelswege
zwischen Nord und Süd und blieb dies bis Mitte des 20. Jahrhunderts.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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