Bekannte aus meinem Lesekreis haben eine Tochter, die auf den
Lofoten lebt. So wurde ich zum einen auf diese Inseln im Nordatlantik
aufmerksam und zum anderen auf dieses Buch des Journalisten, Fotografen
und Schriftstellers Morten A. Strøksnes. Im Mittelpunkt seiner Story
steht ein Eishai, den zwei Freunde im Nordatlantik fangen wollen. Sie
bemühen sich sehr, aber auch der Autor Strøksnes ist bemüht, er möchte
eine spannende Story schreiben. Für mein Dafürhalten gelingt ihm das nur
bedingt. Seine fabulierte Geschichte, die von Ungeheuern, der Schönheit
und Vielfalt des arktischen Ufers erzählt, plätschert nur dahin, und
wird meiner Erwartung von einer spannenden, im nördlichen Polarkreis im
Atlantik spielenden Geschichte leider nicht gerecht.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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