Es mag ja sein, dass die Birken es wissen? Aber was der norwegische
Autor mit seiner Story mir wissend machen will, weiß ich nicht so recht!
Ich kann mir vorstellen, dass die "Bauer sucht Frau" TV-Serie
spannender ist, als dieses eher pseudo literarische Werk mit seinem
abwegigen Plot, der einfach nur dahinplätschert, sodass ich mich durch
ihn hätte hindurchquälen müssen, um etwas von zwei Weltkriegen,
Liebesleid und -freud und dubiosen Waffengeschäften zu erfahren. Mytting
führt seine Leser- und -innen von Norwegen aus auf eine Reise nach
Frankreich und den Shetlands. Diese könnte durchaus interessant sein,
wenn sie Mytting nicht so retardierend und gähnend langweilig erzählen
würde. Übrigens wurde mir dieser Roman von einem Buchhändlerpaar bei
einer privaten Feier empfohlen. Es mag ja sein, dass er massenkompatibel
ist. Meinen Ansprüchen genügt er allerdings nicht einmal ansatzweise!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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