In diesem hervorragend zu lesenden Sachbuch beschreibt der
Internet-Pionier und einer der Begründer der virtuellen Welt, Jaron
Lanier, die Anfänge des Silicon Valleys. Für ihn erschaffen Wissenschaft
und Fortschritt nicht automatisch eine bessere Welt; allerdings bieten
sie Spielräume, die unserem Leben moralische und ethische Möglichkeiten
gewähren, in denen es jedem Einzelnen möglich ist, seine Vorstellungen
für sich, aber auch für andere, zu erfüllen und sie positiv zu leben.
Wobei es jedem selbstverständlich freigestellt ist, seine individuellen
Akzente zu setzen, mit denen er seinen Beitrag zu einem lebendigen
Miteinander in der virtuellen sowie daraus resultierend, auch in der
realen Welt leistet. Letztlich lässt sich für Lanier die Informatik als
eine technische Disziplin, als Handwerk und sogar als Kunst betrachten!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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