Dieses Sachbuch mit fast 600 Seiten, das 1985 bei Bruckmann in München
zum 70. Geburtstag des Jubilars Strauß mit Beiträgen von über 40
bekannten und eher weniger bekannten Personen des damaligen
Zeitgeschehens plus Fotos mit dem Objekts Franz Josef, fiel mir auf
einem Flohmarkt in die Hände. Ich öffnete es und begab mich für acht
Tage auf eine interessante Lesereise in die politische Vergangenheit der
alten BRD, die ich als Kind und junger Erwachsener erlebte. Ganz
nebenbei hatte ich manches Déjà-vu-Erlebnis, bei dem mir an der einen
oder anderen Stelle ein Knopf zum damaligen Zeitgeschehen aufging.
Außerdem wurden mir in diesem Kontext im Nachhinein, Sachverhalt bzw.
die eine oder andere politische Situation sowie die getroffenen bzw.
nicht getroffenen Entscheidungen dazu klarer. Fazit: Mein Nostalgietrip
hat sich gelohnt!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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