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Charles Foster: Wie ich versuchte, als Tier zu leben – Ein Experiment

Dieses ungewöhnliche Sachbuch ist lebendig, hochinformativ und darüber hinaus viel spannender als so mancher Roman! Der englische Akademiker Charles Foster, seines Zeichens Tierarzt und Anwalt, schlüpfte in die Rolle verschiedener Wildtiertiere, um am eigenen Leib zu erfahren, wie es sich anfühlen muss, in der Haut eines solchen Lebewesens zu stecken! Er begibt sich in tiefe Wälder, eiskalte Flüsse und versucht das ein um das andere Mal, seine Nahrung, die hauptsächlich aus Beeren, Nüssen etc. besteht, aus am Rande der Zivilisation stehenden, mit Abfall voll gestopften, Mülltonnen zu ergänzen. Foster bringt seine ungewöhnlichen Erfahrungen, die er lebendig und schillernd schildert, auf den Punkt, und einen gesättigten, lesenden Wohlstandsmenschen zum Grübeln. Wer sich als Leser auf Fosters Experiment einlässt und es aufmerksam verfolgt, erfährt eine Menge über unsere situierte Gesellschaft, aber eventuell auch etwas über den mit sich selbst zufriedenen Zeitgenossen, der vielleicht zuweilen sogar in ihm selber steckt!

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