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Avigdor Dagan: Das fünfte Viertel:

Der tschechoslowakische Autor mit jüdischen Wurzeln starb 2006 in Jerusalem. Geboren wurde er 1912 in Königgrätz, das damals zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. In seinem menschelnden Roman lässt er ein altes Prager Viertel und seine Protagonisten, die darin wohnen und arbeiten, mit ihren kleinen und größeren Sorgen wieder auferstehen. Als empathischer Leser sieht man Dagans Charaktere lebendig vor sich und fühlt sich mit ihnen in eine längst vergessene Zeit versetzt, von der man weiß, dass es sie so niemals mehr geben wird!

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