Der Autor, ein 1957 in Kamerun geborener Historiker,
Politikwissenschaftler und Theoretiker, rechnet in seinem hervorragend
geschriebenen und mitreißenden Buch, mit dem globalen
Postkolonialismus ab und macht deutlich, dass dieser nicht nur Waren und
Menschen, sondern auch Rassen produziert hat. Allerdings blickt Mbembe
auch mahnend in die Zukunft und zeigt auf, dass Gerechtigkeit, Würde und
die Gemeinsamkeit aller Individuen ein erstrebenswertes Ziel der
gesamten Menschheit sein muss, um das Leben aller, das nur ein
weltumspanntes Miteinander sein kann, im Gleichgewicht mit der Natur auf
unserem Planeten zu erhalten.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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