Eine in vielerlei Hinsicht "bewegende" Geschichte aus Kuba, in der
der musikalische Rhythmus des Landes die virtuosen Sprachbilder
bestimmt. Zu Anfang fiel es mir nicht ganz leicht einen Zugang zu dem
Roman der im französischen Exil lebenden Schriftstellerin Zoé Valdés zu
finden. Letztlich hat er mich aber ebenso wie Marcel Reich-Ranicki
formell und inhaltlich voll überzeugt. Für an (südamerikanische)
Literatur interessierte sehr empfehlenswert.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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