Dieses Buch aus der Reihe „Texte zur politischen Theorie und Praxis“
des deutschen Soziologen Dr. Sven Papcke, das 1973 als
Fischertaschenbuch erschien, ist mir vor einiger Zeit in die Hände
gefallen. Und jetzt stieg es mir, nachdem ich es lesenderweise zur Hand
nahm, zu Kopf, wobei ich hoffe, dass es dort zumindest fragmentarisch,
abgelegt ist! Papckes theoretische Thesen zu Gewalt, Ordnung und
Widerstand empfinde ich als durchaus interessant, weil ich in den 70er
Jahren damit begann, an Protesten zu den unterschiedlichsten Themen
teilzunehmen. Aber für mich zeigt sich bei der Beleuchtung meiner
Erinnerungen wieder einmal, dass Theorie und Praxis wirklich zwei ganz
verschieden Dinge sind, wobei beide selbstverständlich ihren
berechtigten Stellenwert haben: kognitiv und physisch!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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