Eine Frau reflektiert an ihrem 30. Geburtstag ihr Leben.
Gedankenströme fließen: Biographien, Erlebnisse, Zeiten verschwimmen.
Der Leser erlebt einen sprachlich meisterhaften Literaturerguss einer
exzellenten Lyrikerin und Schriftstellerin, dem er trotz großer
Bemühungen inhaltlich nicht immer folgen kann. Zum Schluss aber spürt er
förmlich die katharsische Reinigung, die die Protagonistin bei diesem
emotionalen Parforceritt erlebt und fühlt sich am Ende selbst ein wenig
durcheinander geschüttelt. Mein Fazit: Lesenswert!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen