Eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe! Ich empfinde
es als schrecklich, wenn Schreiberlinge, in diesem Fall Mrs. Joye,
ihren Lesern ihre Thesen zu bestimmten Themen einhämmern wollen. Wäre
diese Geschichte nur ansatzweise literarisch erzählt worden, hätte aus
ihr durchaus etwas werden können. Andererseits mag es Rezipienten geben,
die den Holzhammer benötigen, um aus Büchern Erkenntnisse zu bestimmten
Themen - hier vor allem Tod und Einsamkeit (auch bzw. gerade in einer
Zweierbeziehung) - zu erlangen. Mein Fazit zu diesem Machwerk: Lesen ist
trotz allem immer noch besser als glotzen, weil dabei im Kopf einfach
mehr passiert. Und vielleicht aus diesem Grund mehr hängen bleibt!
Andererseits hat es nur Doko-Soap-Niveau a la RTL 2 & Co. Aber
vielleicht ist das auch kein Wunder, da die Schreiberin bisher
irgendetwas mit TV machte .... Also doch lieber gleich die Finger von diesem
Buch lassen!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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