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John Connolly: Das Buch der verlorenen Dinge

Wer sich auf Märchen und Fantasy einlassen kann, ist mit diesem Buch, das ich der gehobenen Belletristik zu ordne, sehr gut bedient und vor allem unterhalten. Der Ire John Connolly entwirft eine Traumwelt, in die sich sein 12 jähriger Protagonist David aus der Realität über exzessives Lesen flüchtet. Sein junges Leben, das vom Tod seiner Mutter, den Konflikten mit dem Vater, den Auseinandersetzungen mit der neuen Frau seines Vaters, der Geburt des Stiefbruders sowie dem Ausbruch des 2. Weltkriegs, geprägt ist, bekommt er auch mit Hilfe eines Psychologen (Freud lässt Grüßen!) nicht in den Griff. Was ihm bleibt sind die Bücher in seinem neuen Zimmer, das einmal ein Onkel seiner Stiefmutter vor vielen Jahren bewohnte. Dieser Onkel verschwand als 14 Jähriger zusammen mit seiner Stiefschwester. Und wie es kommen muss, verschwindet David eines Tages ebenfalls ...

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