Eine schöne Erzählung über eine lesbische Liebe durchwoben von
geschichtlichen Episoden und (E-Mail-)Verkehr. Wundervoll beschreibt
Jeanette Winterson das Liebespiel zweier Frauen als Asymmetrie: "Sex mit
Frauen ist spiegelgleiche Geographie. Sein Geheimnis ist subtil -
unendlich gleich, unendlich anders. Du bist eine Spiegelwelt. Du bist
der versteckte Ort, der sich auf der anderen Seite des Spiegels
öffnet... Du küsst mich und der Spiegel läuft an. Ich höre auf zu
denken. Die fleischliche Welt hat schon noch Vorteile für ein Mädchen
aus Kohlenstoff." S. 168, Berlin Verlag 2001.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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