Dieses Büchlein ist zur Auffrischung zu Freud und seinem Werk, aber
auch zum Einstieg bzw. Wiedereinstieg in selbiges geeignet. Hier ein
Zitat, das ich als Freund guter Literatur sehr interessant finde.
Lohmann schreibt: "Freud war sich der Tatsache bewußt, dass Literatur so
etwas wie eine Umschrift des Unbewußten ist, eine wie immer
nachträgliche Umbildung primärprozeßhafter Vorgänge in die geordnete
Sprache des Sekundärprozesses - daher sein Faible für die Dichter, denen
er ungeheuer viel zutraute." S. 91 unten. Piper Verlag GmbH München,
2006
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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