Nach anfänglichen Geplänkel entwickelt sich die Handlung zu einer
interessanten Story, die zum Schluss überraschend endet. Oder doch
nicht?
Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, hadert mit seinem Beruf und
mit seiner Partnerin. Also letztendlich mit sich selbst! Nach einer
Schreibblockade meint er, die absolute Sensationsgeschichte gefunden zu
haben. Über tatsächliche und vermeintliche Fakten steigert er sich
langsam, bar aller Realität, in seine Gedankenwelt, die ihn in einen Sog
zieht, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Loschütz' Roman
zeigt auf, wie durch Besessenheit Ebenen im Kopf dermaßen verschoben
werden können, dass Wirklichkeit zu Wahn wird. Und davor scheint niemand
gefeit zu sein!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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