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Gert Loschütz: Die Bedrohung

Nach anfänglichen Geplänkel entwickelt sich die Handlung zu einer interessanten Story, die zum Schluss überraschend endet. Oder doch nicht?  Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, hadert mit seinem Beruf und mit seiner Partnerin. Also letztendlich mit sich selbst! Nach einer Schreibblockade meint er, die absolute Sensationsgeschichte gefunden zu haben. Über tatsächliche und vermeintliche Fakten steigert er sich langsam, bar aller Realität, in seine Gedankenwelt, die ihn in einen Sog zieht, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Loschütz' Roman zeigt auf, wie durch Besessenheit Ebenen im Kopf dermaßen verschoben werden können, dass Wirklichkeit zu Wahn wird. Und davor scheint niemand gefeit zu sein!

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