Franziska Schreiber, eine junge ostdeutsche Frau und ehemalige AfD
Mitarbeiterin outet in ihrem Erfahrungsbericht diese sich bürgerlich
gebende Partei als eindeutig rechts und sieht sie in der Nachfolge der
marginalisierten NPD! Nach Aussagen Schreibers fühlen sich verunsicherte
misstrauische Menschen aus allen Schichten von dieser Partei angezogen,
weil sie ihnen (vermeintlich) einfache Antworten auf komplexe Fragen
und Themen bietet. Allerdings streut die AfD gezielt falsche Fakten und
setzt Unwahrheiten in die Welt, um bei ihren Wählern vorhandene
Vorurteile und Ängste zu schüren bzw. sie anzuheitzen. Was die Wähler
von ihrer Partei vor allem erwarten, ist die direkte Ansprache und die
permanente Bestätigung ihres „gesunden“ Menschenverstandesverstandes,
weil sie ihm erstens vertrauen und sich zweitens ausschließlich von
diesem leiten lassen! Genau diese emotionalen Bedürfnisse sind es, die
ihnen diese stark rechtslastige Partei bietet, bei der permanente
Anschuldigungen und üble Verleumdungen gegen die sogenannten Etablierten
auf der Tagesordnung stehen; allerdings wird auch intern gemobbt! Laut
Schreiber leben Partei und Wähler in einer von der realen Welt
abgeschotteten Blase, in der sie den Blick für die Realität verlieren
und sich zunehmend gegen die da draußen radikalisieren. Für die Autorin
stellt diese Radikalisierung eine große Gefahr für unsere Demokratie
dar, vor der unsere Gesellschaft auf der Hut sein muss. Somit ist
hinschauen und nicht wegschauen angesagt. Wie heißt es gleich noch:
„Wehret den Anfängen!“
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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