Der irische Autor Frank O’ Connor, der 1903 als Michael Francis
O'Donovan geboren wurde und 1966 starb, schrieb vorwiegend
Kurzgeschichten, die im katholischen Arbeitermilieu Irlands spielen, in
dem er selbst aufwuchs. Bereits mit 12 Jahren verließ er die Schule! In
diesem interessanten Roman steht ein junges, armes Paar, mit den Namen
Mary und Phil im Mittelpunkt, das versucht, aus seinen schwierigen
Verhältnissen und bigottem Umfeld in Cork auszubrechen, um in Dublin
glücklich zu werden.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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