Blabla ohne Substanz. Dieser "Roman" des spanischen Schreiberlings
Félix J. Palma wurde vor einigen Jahren, als er in Deutschland
herauskam, über den Schellenkönig gelobt und durch den Verlag in allen
Buchhandlungen sehr stark beworben. Ich erwarb diesen
Schmöker, dieser Begriff ist für dieses Buch eigentlich zu positiv, als
Mängelexemplar mit zwei weiteren für 10,- €. Ich dachte mir, da kannst
du nicht viel falsch machen. Aber falsch gedacht! Der Inhalt, ein
Bericht von angeblichen Zeitreisen, ist ätzend, banal und vollkommen an
den Haaren herbeigezogen. Die klischeehafte "Schreibe" ist furchtbar
belanglos. Palmas Ausführungen sind einfach grauenhaft! Irgendwie
passend, dass das Werk beim Spiegel als Bestseller aufgeführt wurde und
die "Brigitte" schrieb (siehe rückseitiges Cover): "Ein Fest für alle
Zeitreise-Fans". Ich meine eine Qual für alle, die sich gutgeschriebene
Unterhaltung wünschen!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen