Diese leicht zu lesende und ohne höheren Anspruch zu Papier
gebrachte Geschichte, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts in meiner
westfälischen Heimat spielt, beschreibt die Abhängigkeit der
geknechteten Kleinbauern, auch Kötter genannt, von ihrem Landherrn, dem
Klerus sowie den französischen Besatzern. Bittere Armut, Leid und
Ausbeutung sind das Schicksal der Geschundenen und Unmündigen. Ihr
klischeehaft beschriebener Alltag zieht sich gleichförmig und monoton
dahin. Bis ein so genannter „Spökenkieker“ das Licht der Welt erblickt!
Ist dieser merkwürdige Knabe mit dem
Zweiten Gesicht, vielleicht ein Hoffnungsschimmer, ein Zeichen für Veränderung und Aufbruch? Schön wäre es …
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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