Flott geschriebene und keineswegs klischeehafte Geschichte über einen gut
beobachtenden italienischen „Waisenknaben“ aus Neapel, die in der Zeit des
letzten Weltkrieges angesiedelt ist, in der der aufmerksame Leser viel über das
sich vom Faschismus und den Nazis abspaltende Land erfährt, aus dem sich der
zum Mann gereifte Knabe am Ende der Story, aus nicht vorhersehbaren, aber sehr
interessant und aufschlussreich geschilderten Umständen in die weite Welt
entfernt!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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