Der ehemalige, inzwischen über 80 jährige Volks- und Hauptschullehrer
sowie Schriftsteller aus dem österreichischem Sankt Lorenzen im
Lesachtal in Kärnten, rechnet mit dem rein funktionalen Schulsystem ab
und spart dabei nicht mit bissiger, aber offensichtlich berechtigter
Kritik, die darin mündet, „dass die seelische Versteppung dort besonders
um sich greift, wo die Maschinerie am besten funktioniert, bei welcher
vorne Kinder hinein geschoben werden und hinten Unlust, Desinteresse und
Rückgratlosigkeit im Maturaanzug herauskommen.“ (Siehe Klappentext!)
Engelbert Obernosterer und Michael Winterhoff („Deutschland verdummt“)
stoßen also in dasselbe Horn, wobei Obernosterers Kritik, nach
Jahrzehnten des Lehrerdaseins, verständlicherweise emotionaler ausfällt!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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