Die Autorin
und Vielschreiberin, sie lebte von 1864 bis 1947, und ihr Werk werden in diesem
Buch, das zu ihrem 150. Geburtstag erschien, von der Verfasserin Katrin Lemke
ins rechte Licht gesetzt und ihr Oeuvre entsprechend goutiert. Ricarda Huch
promovierte als einer der ersten Frauen in Deutschland und verfasste u. a.
Novellen und Gedichte, die zur damaligen Zeit u. a. von Rainer Maria Rilke und
dem „Mann-Clan“ positiv aufgenommen wurden. Trotz einer gewissen Patina, die
ihr schriftstellerisches Werk für uns heute offenbart, ist es nach wie vor lesenswert. Huch wird dem
Jugendstil und der Neuromantik zugeordnet. Zudem
stellt sich aus heutiger Sicht ihr Lebenslauf als sehr interessant und
vielschichtig dar.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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