Dieses Werk ist für mich kein Roman, den man unbedingt gelesen haben
muss, obwohl er für viele zur Weltliteratur zählt. Es ist sehr
ausschweifend und manchmal eher umständlich geschrieben. Man spürt: Da
wollte jemand seinen Zeitgenossen und Lesern unbedingt etwas klar
machen! Etwa wie das Leben so bzw. mit einem spielt? Das haben
allerdings für mich schon viele andere Autoren vor und nach Stendahl viel besser
gemacht. Übrigens war Stendahl nur sein Pseudonym, richtig hieß er
Marie-Henri Beyle.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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