Ein wunderbarer Roman in Tagebuchform, in dem ein junger Mann kurz
vor seiner Einberufung zum Militärdienst Mitte der 40er Jahre des
letzten Jahrhunderts auf der Suche nach seinem Ich ist und dabei seine
Balance zur Welt verliert. Als Leser spürt man mit jedem Satz, wie sich
der verheiratete junge Mann Stück für Stück um seinen Platz im Leben
bringt. Das geschieht vor allem durch seine permanenten Grübeleien, die
mit harten Urteilen über seine Mitmenschen, sowie durch körperliche
Gewalt gegen diese, einhergehen. Warnung: In depressiver Fassung sollte
man diesen Roman, der zur Weltliteratur zählt, eher nicht lesen!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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