Er ist einfach ein virtuoser Autor, der kurz einmal, ich möchte
sogar sagen fast locker-flockig, mit höchstem literarischen Anspruch
sein bisheriges Leben, ohne dabei mit Selbstkritik zusparen, Revue
passieren lässt und so seine Leserschaft begeistert. Sicherlich nicht
nur den Teil, dem ich langsam angehöre, der unweigerlich in ein Alter
gerät von dem sich sagen lässt, wie Auster es konstatiert, dass es
langsam den Winter des Lebens einläutet. Fazit: Ein weiters,
lesenswertes Meisterstück des amerikanischen Autors mit jüdischen
Wurzeln, auf die er in seinen Ausführungen mehrfach hinweist und die mir
bisher nicht bekannt warern. Bilanz: Auch für jüngere Semester
lesenwert!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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