Die amerikanischen Autorin Druckerman bekommt ihr erstes Kind in
Paris und erzählt von ihren Erfahrungen während der Schwangerschaft, bei
der Geburt und vor allem von dem Umgang mit Säuglingen bzw. Kindern in
ihrem Gastland Frankreich, in dem die medizinische Versorgung, die
soziale Betreuung und die anfallenden Kosten dafür, weitreichend vom
Staat getragen werden. Was ihr besonders ins Auge sticht sind die
relaxten Mütter, die nicht nervenden Säuglinge und kleinen Kinder, die
sich schon früh selbstständig beschäftigen können. In ihren
(Selbst-)Studien geht sie der Sache auf den Grund und zeigt ihrer
Leser(innen)schaft auf, welche gravierendem Unterschiede es in diesem Bereich
in ihrer Wahlheimat zu ihrem Heimatland Amerika, aber auch zu
Deutschland gibt. Ein lesenswertes Buch das Denkanstöße für eine
Erziehung zum Wohle von Kindern und Eltern aufzeigt, die sich vielleicht
nicht immer 1 zu 1 im eigenen Land umsetzten lassen, aber durchaus den
Betroffenen, beispielsweise in Deutschland, eine nicht zu
unterschätzende Hilfestellung bieten können, wobei das Zauberwort für
ein gelungenes Miteinander, das sich wie ein roter Faden durch die
Ausführungen zieht, "Konsequenz" heißt!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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