Eine nette, durchaus lesenswerte Geschichte, in deren Mittelpunkt
ein junger Pianist steht, dessen erste Liebe leider tragisch endet.
Zudem vermittelt der Autor, der selbst ein Komponist und Jazzpianist
ist, vor allem Laien Einblicke in die Klassik- und Konzertwelt und macht
so, die eine oder den anderen auf dieses Genre aufmerksam, dass sie
bzw. er Lust auf mehr bekommt. Sicher hat Ketil Bjornstedt , so vermute
ich, in seinem soliden Roman autobigrafische Erlebnisse aus den 50er
bzw. 60er Jahren des letzten Jahrhunderts eingebaut. Mit der
literarischen Kunst seines Landsmanns Karl Ove Knausgard kann er
allerdings nicht mithalten. Und ich denke das bekümmert zu Recht ihn und
seine Leserschaft nicht! Weshalb auch? Denn wie heißt es so schön -
jedem das Seine!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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