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Ketil Bjornstad: Vindings Spiel

Eine nette, durchaus lesenswerte Geschichte, in deren Mittelpunkt ein junger Pianist steht, dessen erste Liebe leider tragisch endet. Zudem vermittelt der Autor, der selbst ein Komponist und Jazzpianist ist, vor allem Laien Einblicke in die Klassik- und Konzertwelt und macht so, die eine oder den anderen auf dieses Genre aufmerksam, dass sie bzw. er Lust auf mehr bekommt. Sicher hat Ketil Bjornstedt , so vermute ich, in seinem soliden Roman autobigrafische Erlebnisse aus den 50er bzw. 60er Jahren des letzten Jahrhunderts eingebaut. Mit der literarischen Kunst seines Landsmanns Karl Ove Knausgard kann er allerdings nicht mithalten. Und ich denke das bekümmert zu Recht ihn und seine Leserschaft nicht! Weshalb auch? Denn wie heißt es so schön - jedem das Seine!

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