Weshalb gehen Menschen in die Wildnis? Man könnte meinen um die
Natur zu erleben. Das trifft sicherlich für viele zu, aber es gibt auch
solche, wie den jungen Christopher Johnson McCandless, der aus einem
reichen Vorort von Washington, D.C. stammte und 1992 in Alaska umkam. Er
wollte offensichtlich seiner Familie und dem Konflikt mit seinem Vater
entkommen bzw. ihm davon laufen. Und so führte sein Weg, den Jo Krakauer
wunderbar recherchiert hat, in die Einsamkeit bzw. in den Tod. Fazit:
Eine spannende und fesselnde und vor allem traurige Geschichte, die aber
trotz aller Tragik Lust auf kleine oder große Abenteuer in der Wildnis
macht, wenn man aus ihr die richtigen Lehren zieht. Empfehlenswert!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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