Auch so ein „Spiegel Besteller“. Von wegen! Es handelt sich um eine
belanglose und vorhersehbare Geschichte eines intellektuellen Losers.
Der Roman, der bereits 1965 erschien, ist eher einfach als anspruchsvoll
geschrieben und spielt vorwiegend an einer Universität im Mittleren
Westen der Vereinigten Staaten von Amerika vom Ende des 19. bis zur
Mitte des 20. Jahrhunderts. Der Autor gibt seinem Protagonisten, Stoner,
keine Chance ein glücklicher Mensch zu werden und lässt ihn, der aus
einfachen Verhältnissen stammt, von einer, in die nächste klischeehafte
und vorhersehbare Situation geraten, um ihn am Schluss, ach wie
dramatisch, an Darmkrebs*) zugrunde zu gehen lassen. *) Das Thema kommt mir irgendwie bekannt vor!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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