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Imre Kertész, Peter Esterházy: Eine Geschichte - Zwei Geschichten

Imre Kertész erzählt in seiner kleinen Novelle von einer Bahnfahrt, bei der er in eine Auseinandersetzung mit einem Zollbeamten geriet. Für Kertész verkörpert dieser einen repressiven Staat, in dem dessen Bürger unfrei sind und trotz politischer Veränderungen unfrei bleiben werden, weil die Menschen es seit Generationen gewohnt sind, unterdrückt zu werden und aufgrund dieser Tatsache, mit dem Zustand der Freiheit nichts anzufangen wissen. Peter Esterházy geht in seiner Geschichte auf die Ausführungen seines Kollegen Kertész ein und erklärt, dass die Tatsache unterdrückt zu werden, eine Furcht in sich birgt, die auch ihm bekannt sei. Weiter schreibt er: „… fürchten kann man sich nicht von Fall zu Fall, fürchten kann man sich nur immer fort." So wird es sein! Und Bezüge zur aktuellen Gegenwart sind mit Blick auf einige europäische Länder nicht zu übersehen!

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