Dieser Roman ist eine Mischung aus Millers sexuellem Erlebnisbericht
und seinen Gedanken an seine Heimat Amerika in seinen Pariser Jahren
zwischen 1930 und 1932. Intellekt und Trieb stellen in diesem großartig
geschriebenen Werk gegensätzliche Pole dar. Insgesamt vermittelt Miller
so ein zum Glück inzwischen eher antiquiertes Geschlechtsbild, in dem
die Frau auf ein Objekt der männlichen Lust reduziert wird, und
Prostitution und Ausbeutung geradezu idealisiert werden.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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