Gert Fröbe, 1913 in Zwickau geborenen, beherrschte als
Schauspieler viele Rollen und wurde zu einem prägnanten
Charakterdarsteller der jungen Bundesrepublik. Er war in meiner Kindheit
einer meiner Lieblingsschauspieler. Besonders seine Mimik und seine
Darstellung von schrägen Charakteren, fand nicht nur ich bemerkenswert.
Aber besonders als Rezitator, war er auf seinen Tourneen einfach
unübertrefflich, wie die o. g. Aufzeichnungen beweisen. Auch für
Nachgeborene ein Ereignis! Ebenso ist der Film „Es geschah am
helllichtem Tag“ aus dem Jahre 1958. Mit ihm und Heinz Rühmann in den
Hauptrollen empfehlenswert. Er basiert auf einer Vorlage von Friedrich
Dürrenmatt. Der daraus entstandene Roman heißt "Das Versprechen“. Der
Roman ist sehr spannend, das Drehbuch zum Kriminalfilm eher simpel, aber
dank der der beiden Hauptdarsteller wird er zu einem sehenswerten
Kriminalfilm. Ich habe beide Interpretationen der Geschichte, bei der es
um ein Sexualverbrechen an einem Mädchen geht, rezipiert und kann sie
empfehlen.
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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