Ab in die Zukunft mit Lem, und das bereits seit 1957! Denn damals
schoss er den Weltraumfahrer Ijon Tichy zum ersten Mal in den Kosmos und
ließ ihn Kurioses erfahren. In diesem Buch hört man etwas über
Professor Corcoran, der sich auf dem Ego-Trip befindet. Über Professor
Decantor, der die Seele seiner Frau konserviert und von einem gewissen
Molteri, der der Erfinder eine Zeitmaschine ist. In der letzten
Geschichte begibt sich Tichy in eine Nervenheilanstalt für Roboter, um
dort festzustellen, dass Roboter ähnlich wie Menschen ticken. Weil Lems
zeitlose Storys, die mit Phantasie, Philosophie und Religion gespickt
sind, zugleich heiter und nachdenklich stimmen, werden sicher noch viele
ihre Freude daran haben, sowie ich!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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