Vampire sterben nicht aus. Zumindest nicht bei der spanischen
Autorin Fred Vargas. Ihr Kriminalinspektor Abensberg wird in Serbien
fündig und entdeckt eine ganze Brut, aus der einer noch 300 Jahre später
aktiv ist. Die Lösung des Falls war mir alsbald klar, aber Vargas ließ
ihre Leser bzw. Hörer zappeln, von denen sich sicher ein Großteil gut
unterhalten fühlte. Mir taugte die ganze Geschichte nur als Kurzweil
beim Autofahren. Ein Buch dieser Bestseller-Autorin zu lesen scheint mir
persönlich vertane Lebenszeit zu sein.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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