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Wie frei ist die Kunst? – Der neue Kulturkampf und die Krise des Liberalismus – Essay


Das Thema dieser Essay ist das Diktat von Denkverboten in unseren Köpfen, um unsere Gedanken-, aber vor allem auch unsere Meinungsfreiheit einzuschränken, damit sich niemand in seinen Empfindungen, aus welchen Gründen auch immer, gestört fühlt. Diese Einschränk-ung wird euphemistisch auf Neudeutsch „politically correctnes“ genannt, sie ist, in der Regel aber nichts anders, als eine Zensur, die als Schere in unseren Köpfen aktiv werden soll! Da sich diese Vorgehensweise in unserer Gesellschaft sukzessiv ausweitet, läuft für mich das Ganze darauf hinaus, das in unserem Alltag ausschließlich „Mainstream“ gefragt ist; und somit fast jede abweichende Äußerung, als Störfaktor des gesellschaftlichen Konsens angesehen wird. Allerdings sollten, innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft, für die der Autor dieser Essay, Hans Rautenberg und ich eintreten, unterschiedliche Weltanschauungen und Lebenspläne möglich und somit tolerierbar sein, denn eine funktionierende Demokratie lebt von Individuen, denen ein großmöglicher und persönlicher Entfaltungs- Meinungsspiel-raum zugestanden wird!  

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