Das Thema dieser Essay ist das Diktat von Denkverboten in unseren
Köpfen, um unsere Gedanken-, aber vor allem auch unsere Meinungsfreiheit
einzuschränken, damit sich niemand in seinen Empfindungen, aus welchen Gründen
auch immer, gestört fühlt. Diese Einschränk-ung wird euphemistisch auf
Neudeutsch „politically correctnes“ genannt, sie ist, in der Regel aber nichts
anders, als eine Zensur, die als Schere in unseren Köpfen aktiv werden soll! Da
sich diese Vorgehensweise in unserer Gesellschaft sukzessiv ausweitet, läuft
für mich das Ganze darauf hinaus, das in unserem Alltag ausschließlich
„Mainstream“ gefragt ist; und somit fast jede abweichende Äußerung, als
Störfaktor des gesellschaftlichen Konsens angesehen wird. Allerdings sollten,
innerhalb einer pluralistischen Gesellschaft, für die der Autor dieser Essay,
Hans Rautenberg und ich eintreten, unterschiedliche Weltanschauungen und
Lebenspläne möglich und somit tolerierbar sein, denn eine funktionierende
Demokratie lebt von Individuen, denen ein großmöglicher und persönlicher
Entfaltungs- Meinungsspiel-raum zugestanden wird!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen