Die in Vietnam geborene Autorin ist chinesischer Abstammung und kam als
Kleinkind nach Deutschland. Bisher veröffentlichte sie nur
Erzählungen. Dieser flott geschriebene Roman ist ihr
Erstling, der mit Leichtigkeit ein schwieriges Thema meistert., nämlich einen tödlichen Autounfall mit schweren Folgen. Auf der
Titelseite der Taschenbuchausgabe findet sich eine prägnante
Kurzrezension der Zeitschrift „Woman“: „Lässige Selbstfindungsodyssee. Komisch, tragisch gut.“ Dieser Aussage kann ich mich voll und ganz anschließen. Allerdings kommt diese Art von Zustimmung bei mir eher selten vor!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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