Dieses Werk des Schriftstellers Peter Härtling, der am 10.07.2017 im
Alter von 83 Jahren starb, ist eine der Romanbiografien, von denen er einige
schrieb. Z. B. „Das Leben der Fanny Mendelsohn“ und vor allem „Hölderlin“, die ich
beide bereits las und empfehlen kann. Das Buch über Hölderlin, habe ich mit noch größerer Freude
gelesen, als das zuerst genannte. Den nun gelesenen Roman schrieb der Autor
in seiner unnachahmlichen Art und Weise, indem er dem Leben eines berühmten
Menschen in Biografien nachspürt und es vor seinem Leser fantasievoll
ausbreitet. Auch als Kinderbuchautor stach Peter Härtling heraus, z. B. mit
seinem Roman „Krücke“, den ich ebenfalls mit großer Freude las. Ein
besonderer Genuss war es für mich, als ich mir das Buch über Schuberts Leben
vornahm und parallel dazu seine Musik, in diesem Fall die Symphonien,
hörte.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen