Einer von Vielen und irgendwo hin unterwegs. So könnte man
Zähringers komplexen tragischen Roman mit komischen Elementen
zusammenfassen. Er erzählt von zwei Männern, die am selben Tag geboren
wurden und deren Lebenswege sich in der Nazi-Zeit in Deutschland
verknüpfen. Sie stehen im Mittelpunkt der Story, um die sich noch viele
andere kleinere ranken. Für mich ist Zähringers innovativer
Episodenroman sehr lesenswert, allerdings erfordert er eine hohe
Aufmerksamkeit, für die man auf intelligente und unterhaltsame Art und
Weise belohnt wird, wenn man dieses 487 Seiten starke Buch am Ende
angeregt und erfüllt zur Seite legt.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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