Bei diesem Buch von Monika Mann, das erstmalig 1956 erschien, muss
man nicht gleich schwarzsehen, obwohl die Autorin in ihrer Familie die
Rolle des Wolle spendenden Tieres in selbiger Farbe einnahm. Besonders
bei Mutter Mann, kam diese Familiengeschichte nicht gut an! Wirklich
überzeugen konnte sie mich nicht, da sie meiner Ansicht nach vor allem
literarisch zu wünschen übrig lässt. Bezüglich der Einblicke, die sie in
dieser großbürgerlichen Familie um den schreibenden Vater bietet, ist
sie allerdings durchaus aufschlussreich. Und so kann der Leser quasi
ebenfalls in eine Tierrolle schlüpfen, nämlich in die, des lauschenden
Mäuschens.
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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