Sprechen, lesen und schreiben als Lebenselixier! Das Kind Hans-Josef
ist stumm. Mühevoll findet es zur Sprache über die Musik. In dieser
Geschichte erzählt der Autor aber nicht nur von sich, sondern auch von
seiner Mutter, die im 2. Weltkrieg und danach schwere Schicksalsschläge
erlebte. Angesiedelt sind Ortheils intensiv geschilderte
Lebenserinnerungen in den 50er bis 80er Jahren in seiner Heimatstadt
Köln und in Rom. Sie riefen bei mir eigene lebhafte Bilder an diese Zeit
wach und bewirkten, dass ich mich schlagartig in sie zurückversetzt
fühlte. Und so widerfuhr mir ein Wechselspiel zwischen dem Erzählten des
Romans und meinem Erlebten. Spannend!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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