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Donna W. Cross: Die Päpstin


Fazit: Massen kompatibler, in einer schlichten Sprache geschriebener, Mainstream, ohne literarischen Anspruch, von dem sich offensichtlich vor allem eine breite weibliche Leserschaft angesprochen fühlt, zudem mittlerweile sehr viele Musicalbesucherinnen hinzukommen. Nach wie vor wird allgemein diskutiert, ob es im Verlauf der Papstgeschichte tatsächlich eine weibliche Ausgabe dieser Spezies gab. Selbst die Autorin scheint sich zu diesem Thema widersprüchlich geäußert zu haben. Wie dem auch sei, schildert Donna W. Cross eine klischeehafte weibliche gütige Ausgabe des Bischofs von Rom, die von männlichen Intriganten abserviert wird. Will man wohlwollend sein, taugt Cross Konstrukt, allenfalls als Denkmodel mit der Frage: „Was wäre, wenn …?“

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