Fazit: Massen kompatibler, in einer schlichten Sprache
geschriebener, Mainstream, ohne literarischen Anspruch, von dem sich
offensichtlich vor allem eine breite weibliche Leserschaft angesprochen fühlt,
zudem mittlerweile sehr viele Musicalbesucherinnen hinzukommen. Nach wie vor
wird allgemein diskutiert, ob es im Verlauf der Papstgeschichte tatsächlich
eine weibliche Ausgabe dieser Spezies gab. Selbst die Autorin scheint sich zu
diesem Thema widersprüchlich geäußert zu haben. Wie dem auch sei, schildert
Donna W. Cross eine klischeehafte weibliche gütige Ausgabe des Bischofs von
Rom, die von männlichen Intriganten abserviert wird. Will man wohlwollend sein,
taugt Cross Konstrukt, allenfalls als Denkmodel mit der Frage: „Was wäre, wenn
…?“
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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