Stefan v. Jankovich:
Ich war klinisch tot Der Tod – Mein
schönstes Erlebnis - Sachbuch
Der Autor
verunglückte am 16. September 1964 mit seinem Sportwagen schwer. Ein Arzt
stellte Herzstillstand fest. Ein zweiter brachte das Herz mit einer Spritze zum
Schlagen. Um diese Minuten geht es in diesem Buch! Jankovich erlebte in diesem
Moment seine Gefühle. Sein „Lebensfilm“ lief vor ihm ab und er zog bewusst
Bilanz, als er sich selbst sah. Er erkannte, was mit der materiellen Welt
zusammenhängt, ist nicht das Wesentliche! Die Erfahrungen, die er in dieser
Situation machte, waren für ihn Selbsterkenntnis, die er nach seiner
langwierigen Genesung, in seinem weiteren Leben bewusst einsetzte.
Normalerweise habe ich es nicht so mit „Esoterik“, aber dieses eindrucksvoll
und berührend erzählte Todeserlebnis hat mich nachdenklich gestimmt. Nicht
zuletzt, weil ich quasi mal selbst dem Tod von der Schippe gesprungen bin!
Das Buch, welches mir von einem Rankin-Fan empfohlen und ausgeliehen wurde, bietet eine unerträgliche Aneinanderreihung von Klischees und Allgemeinplätzen sowie jede Menge an platten Sätzen wie folgende: „Der Gangster bleckte grinsend ein kostspieliges Gebiss. Dann sog er schnüffelnd die Luft ein und schlenderte zur anderen Seite der Brücke.“ Lese-Qual statt Lese-Vergnügen, Zumutung statt Unterhaltung!
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