Marlen Haushofers Roman von 1963 ist ein gut verfasstes Werk. Es ist quasi wie aus einem Guss geschrieben und zieht
den Leser in seinem Bann. In ihrem Bericht stößt die Autorin den
Menschen von seinem Sockel. Sie zeigt ihm in seiner Einsamkeit seine
Grenzen auf und führt ihm seine Endlichkeit vor Augen. Am Ende der
Geschichte steht eine demütige aber starke Frau, an der man sich - vor allem in der heutigen Zeit - ein Beispiel nehmen
sollte. Ob ein Mann zu einer solchen existentiellen Erkenntnis fähig
ist, steht sicher auf einem anderen Blatt Papier!
Ein Meisterwerk der Weltliteratur! Ein grandioser Diskurs um das Ich. Der Held dieses Buches mit dem Namen Vitangelo Moscarda und Träger einer schiefen Nase will frei sein. Bei diesem Versuch landet er in der Psychiatrie und findet, dass man nur wirklich frei wird, wenn man sich permanent neu erfindet!
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